UEFA Europa League: VfB Stuttgart trotz 0:1 gegen Glasgow im Achtelfinale

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Der VfB Stuttgart steht im Achtelfinale der UEFA Europa League. Trotz einer 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen Celtic Glasgow reichte dem Bundesligisten das deutliche 4:1 aus dem Hinspiel zum souveränen Weiterkommen. Luke McCowan traf bereits in der 1. Minute für die Gäste. Zwei Stuttgarter Treffer durch Chris Führich und Deniz Undav wurden nach Abseitsentscheidungen aberkannt.

Mit 24:3 Torschüssen dominierte der VfB Stuttgart die Partie klar, blieb jedoch ohne reguläres Tor. Das Gesamtergebnis von 4:2 sicherte den Einzug in die Runde der letzten 16 der UEFA Europa League.

Frühe Celtic-Führung durch McCowan schockt VfB Stuttgart

Das Rückspiel in der UEFA Europa League begann mit einem Wirkungstreffer. Nach wenigen Sekunden setzte sich Junior Adamu durch und spielte einen präzisen Pass in die Tiefe. Luke McCowan verwandelte mit einem flachen Abschluss ins lange Eck. Stuttgarts Torwart Alexander Nübel war ohne Abwehrchance. Celtic Glasgow führte früh mit 1:0. Der VfB Stuttgart, der nach dem 4:1-Erfolg im Hinspiel als klarer Favorit ins Spiel gegangen war, benötigte einige Minuten zur Stabilisierung. “Der Zug war nicht sofort auf dem Gleis. Wir haben eine Viertelstunde gebraucht, um im Spiel zu sein”, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.

UEFA Europa League 2025/26 Play-offs

Mannschaft 1
Mannschaft 2
Ergebnis Hinspiel
Ergebnis Rückspiel
Ludogorez Rasgrad
Ferencvaros Budapest
2:1
0:2
Celtic Glasgow
VfB Stuttgart
1:4
1:0
Panathinaikos Athen
Viktoria Pilsen
2:2
4:3 i.E.
Lille OSC
Roter Stern Belgrad
0:1
2:0 n.V.
Fenerbahce SK
Nottingham Forest
0:3
2:1
PAOK Saloniki
Celta Vigo
1:2
0:1
Dinamo Zagreb
KRC Genk
1:3
3:3 n.V.
Brann Bergen
FC Bologna
0:1
0:1
Fett = Für das Achtelfinale der UEFA Europa League qualifiziert.

Trainer Sebastian Hoeneß hatte im Vergleich zum Hinspiel fünf Veränderungen vorgenommen. Angelo Stiller saß nach Knieprellung zunächst auf der Bank. Mit zunehmender Spielzeit übernahm der VfB Stuttgart die Kontrolle. 65 Prozent Ballbesitz in der ersten Halbzeit unterstrichen die Dominanz. Badredine Bouanani prüfte Celtic-Keeper Viljami Sinisalo mit einem Distanzschuss. Jamie Leweling kam ebenfalls zu Abschlüssen, blieb jedoch erfolglos. Im letzten Drittel fehlte häufig die Präzision. Celtic Glasgow verteidigte kompakt und konzentrierte sich auf die Sicherung des knappen Vorsprungs. “Es war nicht unser bestes Spiel. Wir haben natürlich immer den Anspruch, gut zu spielen”, erklärte VfB-Stürmer Ermedin Demirovic nach Abpfiff. Mit dem 0:1-Rückstand ging es in die Pause.

VfB Stuttgart trifft im Achtelfinale auf FC Porto oder Sporting Braga

Zu Beginn der zweiten Halbzeit reagierte Trainer Sebastian Hoeneß und brachte Chris Führich. Der Flügelspieler sorgte sofort für mehr Dynamik. Bereits in der 46. Minute leitete er eine Großchance für Bouanani ein. Stuttgart agierte nun zielstrebiger und erhöhte das Tempo. Weitere Möglichkeiten folgten durch Tiago Tomas (55.), Bouanani (65.) und Deniz Undav (66.). Sinisalo parierte mehrfach stark. In der 68. Minute erzielte Führich den vermeintlichen Ausgleich, stand jedoch im Abseits. Wenige Minuten später traf Undav nach Vorarbeit von Demirovic, doch erneut entschied das Schiedsrichterteam nach VAR-Prüfung auf Abseits. Celtic Glasgow blieb indes offensiv weitgehend harmlos. Lediglich drei Torschüsse verzeichneten die Gäste im gesamten Spiel. Der VfB Stuttgart kam auf 24 Abschlüsse.

“Wir sind weitergekommen, das war das Ziel. Wir sind auch hochverdient weitergekommen. Dieses Spiel darfst du in 100 Jahren nicht verlieren. Aber wir können festhalten: Wir wollten in die nächste Runde, das haben wir geschafft – Ziel erreicht.”

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß

In der Schlussphase drängte der Fußball-Bundesligist weiter auf den Ausgleich. Undav und Führich vergaben aber weitere Chancen für ihren Verein. “Auch, wenn es kein Leckerbissen war, haben wir das am Ende souverän runtergespielt. Und das ist dann eben auch eine Qualität”, sagte Demirovic mit Blick auf das Gesamtergebnis in der UEFA Europa League. Durch den 4:2-Erfolg im Gesamtvergleich steht der VfB Stuttgart im Achtelfinale der UEFA Europa League. Dort trifft der Klub auf einen portugiesischen Vertreter: entweder den FC Porto oder Sporting Braga. Das Hinspiel findet am 12. März in Stuttgart statt, das Rückspiel am 19. März. In der Fußball-Bundesliga wartet am Sonntag das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (15:30 Uhr).

Tor:

0:1 Luke McCowan (Celtic Glasgow), 1. Minute

Die Highlights des Spiels im Video

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