Apple hat am 10. Februar 2026 endgültig die Unterstützung für seine ursprüngliche HomeKit-Architektur eingestellt. Nutzer, die ihr Smart Home bislang nicht auf die neue Apple-HomeKit-Struktur umgestellt haben, müssen ab sofort mit Einschränkungen bei der Steuerung ihrer Geräte rechnen. Besonders betroffen sind Anwender, die ein iPad als Home-Hub verwenden. Diese Funktion wurde mit der neuen HomeKit-Architektur vollständig gestrichen. Künftig kommen nur noch HomePod, HomePod mini oder Apple TV als Steuerzentrale infrage.
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Zudem verlangt Apple aktuelle Betriebssystemversionen wie iOS 16.2, iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 oder watchOS 9.2. Ohne diese Updates verlieren Geräte den Zugriff auf das HomeKit-System. Damit setzt Apple eine seit Jahren angekündigte Maßnahme um. Die alte HomeKit-Architektur wurde bereits mehrfach zur Abschaltung vorgesehen, die Frist jedoch verlängert. Nun ist die Migration zwingend erforderlich.
Inhaltsverzeichnis
Apple streicht iPad als HomeKit-Hub endgültig
Eine der wichtigsten Änderungen betrifft die Rolle des iPads im HomeKit-Setup. Bislang konnte das Tablet – sofern dauerhaft mit Strom versorgt – als Home-Hub für Automationen und Fernzugriff dienen. Mit der neuen Apple-HomeKit-Architektur entfällt diese Möglichkeit ersatzlos. Wer weiterhin per Home-App Automationen nutzen, Push-Mitteilungen erhalten oder anderen Personen Zugriff auf sein Smart Home gewähren möchte, benötigt zwingend einen HomePod, HomePod mini oder ein Apple TV als Home-Hub.
Apple HomeKit Update-Anleitung
Wenn Sie mehrere Wohnorte haben, wählen Sie einen aus. |
und folgen Sie den Anweisungen. |
Home-App und das Zubehör auf dem neuesten Stand sind. |
Apple weist ausdrücklich darauf hin, dass alle mit dem aktualisierten HomeKit-System verbundenen Geräte mindestens iOS 16.2, iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 oder watchOS 9.2 verwenden müssen. Andernfalls verlieren sie den Zugriff auf das Zuhause. Das gilt auch für Familienmitglieder oder Gäste, die per Einladung auf das HomeKit-System zugreifen. Die Aktualisierung auf die neue Apple-HomeKit-Architektur erfolgt direkt über die Home-App in den Einstellungen. In einigen Fällen kann die Migration automatisch erfolgen, wenn Nutzer nicht selbst aktiv werden. Seit iOS 18.5 erinnert das System regelmäßig an die notwendige Aktualisierung.
Apple HomeKit 2: Mehr Leistung und Matter-Unterstützung
Apple hatte die neue HomeKit-Architektur – oft auch als „HomeKit 2“ bezeichnet – ursprünglich Ende 2022 eingeführt. Damals kam es zu erheblichen Problemen beim Umstieg, weshalb Apple das Update vorübergehend zurückzog. Erst mit iOS 16.4 im Frühjahr 2023 wurde die überarbeitete HomeKit-Version stabil erneut veröffentlicht. Optisch bleibt die Home-App nahezu unverändert. Technisch verspricht Apple jedoch eine bessere Performance, höhere Zuverlässigkeit und schnellere Reaktionszeiten im Smart Home. Ein zentraler Vorteil der neuen HomeKit-Architektur ist die Unterstützung des Smart-Home-Standards Matter. Apple war an dessen Entwicklung beteiligt, um die Zusammenarbeit zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller zu verbessern.
Mindestanforderungen für Apple HomeKit 2:
iOS 16.2, iPadOS 16.2, macOS 13.1, tvOS 16.2 oder watchOS 9.2
Zusätzlich bietet das neue HomeKit-System Funktionen wie Gastzugang, Unterstützung für Roboterstaubsauger sowie eine Aktivitätenliste, in der Nutzer Alarmmeldungen und Gerätezustände nachvollziehen können. Sicherheits- und Leistungsverbesserungen sollen ebenfalls Teil der Modernisierung sein. Allerdings ist auch die “neue” HomeKit-Architektur inzwischen mehrere Jahre alt. Die geforderten Mindestversionen wie iOS 16.2 oder macOS 13.1 gelten mittlerweile selbst als veraltet und enthalten bekannte, nicht mehr geschlossene Sicherheitslücken. Zudem berichten einige Nutzer weiterhin von Verzögerungen bei Automationen oder gelegentlichen Stabilitätsproblemen. Für viele Apple-Nutzer dürfte die Umstellung dennoch problemlos verlaufen, da kompatible Geräte weit verbreitet sind. Wer jedoch noch auf ältere Hardware oder das iPad als HomeKit-Hub gesetzt hat, muss sein Setup nun anpassen, um weiterhin ein funktionierendes Smart Home zu gewährleisten.